echt liebevoll – Wackelpudding mit Liebe

Stimmt‘s? Sie spüren manchmal starke Verspannungen, fühlen sich in manchen Situationen wie gelähmt, wissen nicht wie Sie die Situation bewältigen sollen oder haben einfach nur schlechte Laune? Sie haben und empfinden Stress. So gerne wollen Sie aus der Unzufriedenheit und Angespanntheit ausbrechen.

So gerne möchten Sie dieses Ungleichgewicht austarieren, mehr Gelassenheit erfahren, aber auch einfach weniger Stress erleben.

Schicken wir gemeinsam nun negative Stressgefühle auf die Reise. Ich lade Sie zu einem siebten Appetizer ein, indem wir auf Ihre Einstellungen und Entscheidungen schauen. Die Grundmauern ihres Stressempfindens.

Warum?

Ihre Einstellung zu Dingen oder Personen, sogenannte „innere Stressoren“ beeinflusst Ihr persönliches Stressempfinden und ihre individuellen Stressreaktionen maßgeblich. Selbst auferlegter Druck oder Anforderungen es allen Recht machen zu wollen können sehr belastend sein. Sich ihnen bewusst zu werden und sie zu erkennen ist keine einfache Aufgabe.

„Äußere Stressoren“ hingegen sehr wohl. Z.B. Baustellenlärm, Dunkelheit, Hitze lassen sich leichter erkennen und beeinflussen.

Doch wie schaffen Sie nun den Erhalt Ihrer Gesundheit und einen gelasseneren Umgang mit diesen Stressoren?

Dazu möchte ich Ihnen das Salutogenese-Modell von Aaron Antonovsky vorstellen. Dieses Modell dient als Grundlage für den Erhalt der Gesundheit. Dabei ist Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess zu verstehen. Für diesen Prozess gibt es drei Bedingungen die einen wesentlichen Einfluss auf Ihre Gesundheit haben. Der Sinn der Zusammenhänge nennt sich Kohärenzsinn.



Salutogenese-Modell mit Gesundheits,- und Krankheitskontinuum nach Antonovsky (vereinfacht)(1979)

Der Kohärenzsinn ist die positive Grundhaltung gegenüber der Welt und dem eigenen Leben. Mit einer Einstellung, die die Welt als Zusammenhang und sinnvoll erleben lässt.  

Weisen Sie ein hohes Maß an Kohärenzsinn auf, werden Sie:

  • fordernde Situationen weniger als Belastung einschätzen,
  • Stressoren als positiv oder irrelevant für das eigene Wohlbefinden einschätzen,
  • Probleme klarer und differenzierter wahrnehmen
  • Sich weniger gelähmt fühlen

Nach Antonovsky wissen wir, dass sich IHR persönliches Kohärenzgefühl einstellt, wenn:

  1. Sie Dinge und Handlungen verstehen und Informationen verarbeiten können –Verstehbarkeit
  2. Sie Dinge bewältigen können – Handhabbarkeit
  3. Sie Dinge tun wollen, die Dinge eine Bedeutung haben – Sinnhaftigkeit

Können Sie sich wiederfinden? Ihnen fallen bestimmt gerade einige Situationen ein, in denen sie gar nicht genau wussten, warum sie eine bestimmte Aufgabe erledigen sollen, oder wie Sie die Aufgabe überhaupt erledigen sollen oder wofür?

Wenn Sie nun genau in diesem Moment eine innere Unruhe, Wut oder Unzufriedenheit spüren, dann darf ich Sie beruhigen. Weil mindestens einer der Punkte für Sie nicht beantwortet ist, stehen Sie unter Stress.

Ich möchte Sie an dieser Stelle bestärken: Sie besitzen eine Vielzahl von (ungeahnten) Widerstandsressourcen, die ich Ihnen gerne vorstelle:

physikalische und biochemische Stressoren, ein gebrochener Arm ist direkt spürbar
psychosoziale Stressoren, wirken erst dann, wenn sie nach der Sinnhaftigkeit/Bedeutung bewertet werden z.B. Grenzüberschreitungen; persönliche, verbale Angriffe

Können Sie sich erinnern? In den vergangenen Häppchen haben wir auf Ihre psychosozialen Stressoren geschaut. Wenn nicht, schauen Sie dazu gerne Kässpätzle mit Stärke, Piroggi zum Bewahren oder Feldsalat mit Sinn an.

Übung

Wir irritieren und unterbrechen nun Ihre automatisierten Reaktionen. Dafür möchte ich, dass Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wieviel Bedeutung geben Sie dem Ganzen?
  • Ist der Stress/ die Situation es überhaupt wert?
  • Wie wichtig ist das für Sie oder die Zukunft?
  • Was ist genau passiert? Ist es wirklich so schlimm?
  • Was sind wirkliche Folgen und was nur eingebildete?

Mutmacher

  • Bewegen Sie sich, suchen Sie einen Ausgleich
  • Suche Sie sich nur noch wohltuende, positive Dinge und Menschen
  • Seien Sie sich Ihrer eigenen, subjektiven Wahrnehmung bewusst
  • Vermeiden Sie Stressoren (laute Geräusche)
  • Verabschieden Sie sich von Perfektionismus, machen und akzeptieren Sie Fehler
  • Gehen Sie in Kontakt und sprechen mit Menschen
  • Treffen Sie eine Entscheidung. Sie haben die Wahl, ob sie gelassen bleiben oder aus der Haut fahren. Nehmen Sie sich einen Moment, um nicht impulsiv zu handeln.
  • Sagen Sie Nein
  • Setzen Sie Prioritäten
  • Ziehen Sie die Notbremse

Wenn Sie mehr Gelassenheit und Entspannung erfahren möchten oder das Thema Sie besonders interessiert, dann sprechen Sie mich gerne an.

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Für Fragen, Impulse oder Anfragen sprechen Sie mich gerne an.

Juliane Hoffmann | 01525- 1929470 | mail@julianehoffmann.de

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