echt.kraftvoll – Avocadoschnittchen mit Kraft

Stimmt’s? Manchmal handeln Sie „aus dem Bauch heraus“ und dabei genau „richtig“? Manchmal handeln Sie „aus dem Bauch heraus“ und dabei genau „falsch“? Wenn ich Sie fragen würde: „Was haben Sie eigentlich getan?“ oder „Was hat Sie bewegt, genau so zu reagieren, wie Sie reagiert haben?“ Dann würde es Ihnen vielleicht schwerfallen mir eine konkrete Antwort geben zu können. Sie haben eben intuitiv gehandelt.

Nicht genau zu wissen was es war, was zu dieser Reaktion, zu dieser Handlung geführt hat kann eine gewisse „Unruhe“ bewirken. So gerne möchten sie wissen was Sie tun und dabei trotzdem auf ihre Intuition vertrauen dürfen. Aber wie? Wann vertrauen Sie auf Ihre Intuition? Ist ein bewusstes und gleichzeitig intuitives Handeln möglich?

Um gemeinsam Schritte auf dem Weg zu ihrem (un)bewussten TUN zu gehen, starten wir nun mit einem zweiten Appetizer.

Ich möchte Sie herzlich einladen sich selbst zu reflektieren und ihr als auch das Verhalten ihres Gegenüber wahrzunehmen.

Übung

Um in ein (un) bewusstes Handeln zu kommen beobachten Sie erst einmal sich selbst.

Wie fühlen Sie sich, wie verhalten Sie sich in den unterschiedlichsten Situationen?

Wenn Sie Ihre Gefühle und Ihr Verhalten wahrnehmen, ganz ohne zu bewerten, gewinnen Sie wichtige Erkenntnisse über die eigene Person und ihre Wirkung.

Neue Verhaltensweisen und Einstellungen lernen Sie, indem Sie ihre eigenen Verhaltensweisen und Einstellungen und die von Anderen wahrnehmen, beobachten und ja, auch nachahmen.

Bevor Sie gleich vergangene Situationen erfassen, möchte ich Ihnen das Lernstufenmodell von Bandura vorstellen:

Dieses Lernstufenmodell zeigt vier verschiedenen Ebenen auf wie wir, je nach Situation, handeln.

Versuchen Sie nun einmal vergangene Situationen, die Ihnen “nachgingen” anhand dieses Stufenmodells zu clustern. Dabei können Ihnen folgende Fragen helfen:

  • Wie haben Sie gehandelt?
  • War Ihre Handlung bewusst oder unbewusst und war sie „richtig“ für den Moment oder hätten Sie ganz anders handeln können?  
  • Haben Sie eventuelle Situationen vor Augen, in denen Sie unbewusst inkompetent oder bewusst kompetent gehandelt haben?

Na. Welche Erkenntnisse haben Sie über dieses Modell und der Fragen über Sie selbst und die Wirkung Ihres Tuns gewinnen können?

Können Sie sich vorstellen, was das Ergebnis gewesen wäre, wenn Sie anders gehandelt hätten?

Wissen Sie? 

Eine wesentliche Erkenntnis Banduras war, dass Menschen meistens nur dann eine Handlung beginnen, wenn sie davon überzeugt sind, dass sie diese Handlung auch tatsächlich erfolgreich ausführen können. Die Überzeugung, eine Handlung erfolgreich ausführen zu können, bezeichnete Bandura als Selbstwirksamkeits-Überzeugung, wobei es in vielen Fällen unerheblich ist, ob die Person tatsächlich zur Ausführung in der Lage ist oder nicht. (Quelle: www.Psychomeda.de/lexikon/selbstwirksamkeit)

Eine Frage

Wenn Sie ins Handeln kommen, weil Sie davon überzeugt sind, dass Sie unbewusst und bewusst, kompetent und inkompetent handeln können, welche Rolle spielen dann IHRE Werte im Kontext Ihrer Selbstwirksamkeits-Überzeugung?

Meine These: Es macht im nächsten Schritt Sinn Ihre Werte in Verbindung mit Ihrem Tun zu stellen.

Sie wissen, aus dem ersten Häppchen, dass Werte wichtige Handlungsorientierung geben und die Fähigkeit zur Selbstführung stärken (siehe echt.wertvoll) und Sie wissen nun, dass Sie durch Ihre Selbstwirksamkeitsüberzeugung ins Handeln kommen.

Im nächsten Schritt können Sie also Ihre handlungsleitenden Prinzipien definieren. Denn IHRE Werte leiten nicht automatisch ein (un)bewusstes, selbstwirksamkeitsüberzeugendes HANDELN ihrerseits ab. Sie kennen das vielleicht aus dem beruflichen Alltag. Sie haben zum Beispiel als Organisation oder als Team ein sogenanntes „Leitbild“ definiert. Die Handlungen, vielleicht sogar Haltungen der Kolleg:innen im Berufsalltag sind jedoch vollkommen unterschiedlich. Haben wir nicht Teamarbeit oder Offenheit definiert? Wie kann das sein, dass die Haltungen und Handlungen der einzelnen Teammitglieder oder Mitarbeiter:innen dann so unterschiedlich sind? Heißt Teamarbeit nicht gegenseitige Hilfe, wenn ich danach frage. Heißt Teamarbeit nicht auch ohne, dass ich frage mir zu helfen oder wenigstens Unterstützung anzubieten? Wie geht das, wenn doch ein gemeinsames Leitbild erarbeitet wurde?

Es fehlen in dem Falle die vom Leitbild verabredeten und abgeleiteten „handlungsleitenden Prinzipien“.

Schreiben Sie mir was für Sie kraftvoll ist….

Break

Ich möchte nun die Feedbacks der vergangenen Woche aufgreifen (vielen lieben Dank an dieser Stelle für Ihre Anregungen). Sie gaben mir den Tipp, nicht alle Übungen preis zu geben und lieber in meinem Blog neugierig auf Folgende zu machen.

Dann tue ich das jetzt einfach mal, und schaue, wie diese Vorgehensweise bei Ihnen ankommt.

Wenn Sie tiefer in eine (un)bewusste Handlung mit Geist, Kraft und Stärke und die Bedeutung von „handlungsleitenden Prinzipien“ einsteigen möchten oder das Thema Sie besonders interessiert, dann sprechen Sie mich gerne an.

Habe ich Ihnen Appetit auf mehr gemacht? Dann dürfen Sie sich auf das nächste Häppchen freuen. Auf dem weiteren Weg möchte ich mit Ihnen IHREN Sinn ihres Tuns erkennen und Klarheit erfahren.

Wenn Sie tiefer einsteigen möchten oder das Thema Sie besonders interessiert, dann sprechen Sie mich gerne an.

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Für Fragen, Impulse oder Anfragen sprechen Sie mich gerne an.

Juliane Hoffmann | 01525- 1929470 | mail@julianehoffmann.de

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